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Der Erfolg unserer Kunden treibt uns an.

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Der Erfolg unserer Kunden treibt uns an.

Mecuris revolutioniert die Orthopädietechnik

Individuelle Prothesen durch automatisierte Konstruktion in SOLIDWORKS und additive Fertigung

Mecuris Logo
Mecuris GmbH
Lindwurmstr. 11
80337 München
Themenfelder: Automation, Konstruktion (3D-CAD)

Mecuris wurde Mitte 2016 als Spin-off des Klinikums der Universität München (LMU) gegründet. Mit derzeit 30 Mitarbeitern entwickelt und vertreibt Mecuris hochindividuelle 3D-gedruckte orthopädische Schienen (Orthesen), künstliche Gliedmaßen (Prothesen) und die zugehörige Automatisierungslösung (Mecuris Solution Platform). Das interdisziplinäre Team setzt sich aus Experten und Meinungsführern aus Orthopädie, Medizintechnik, Produktionstechnik, Informatik, Betriebswirtschaft und Design zusammen. Ziel ist es, die medizinische Versorgung durch digital maßgeschneiderte und 3D-gedruckte Lösungen zu verbessern und damit die Lebensqualität der Träger nachhaltig zu erhöhen.

Bisher mussten Patienten, die orthopädische Prothesen oder Orthesen benötigten, aufgrund eingeschränkter Auswahlmöglichkeiten bei Größe, Stil und Anpassung immer Kompromisse eingehen: Sie mussten die Größe wählen, die am ehesten passte, das ästhetische Erscheinungsbild ihrer künstlichen Gliedmaßen oder Schienen war dabei häufig wenig ansprechend. Alternativ gab es nur die Möglichkeit, zu einem exorbitant hohen Preis ein handwerklich produziertes, individuell auf die spezifischen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnittenes Produkt herstellen zu lassen. Jetzt existiert mit Mecuris ein Unternehmen, das Abhilfe schafft und die Gesundheitsversorgung insgesamt verbessern will.

 

 

Herausforderung

Gefragt war die schnelle und kostengünstige Erstellung und Fertigung individueller und hochwertiger orthopädischer Produkte. Durch die direkte Einflussnahme des Trägers auf das Design seines Hilfsmittels sollten die Patientenzufriedenheit und -akzeptanz erhöht und zudem die Prozessstrukturen und -schritte aufseiten aller Beteiligten optimiert werden.

Lösung

Durch eine Automatisierung in der Konstruktion mit SOLIDWORKS und modernster 3D-Drucktechnik konnte Mecuris durch bessere Individualisierbarkeit (bei Passform und Funktion) und ein umfassendes Angebot an Größen und Designs neue Maßstäbe in der Orthopädietechnik setzen. Prothesen und Orthesen können nun digital maßgeschneidert und innerhalb kürzester Zeit per 3D-Druck hergestellt werden. Bei der schnellen und effizienten Einführung von SOLIDWORKS wurde Mecuris durch die SolidLine AG, das führende Systemhaus für SOLIDWORKS in Europa, unterstützt.

 

Vorteile

  • Entwicklung individueller prothetischer und orthopädischer Konstruktionen in wenigen Minuten statt in Stunden oder Tagen
  • Verkürzung der Produktionszeit von Wochen und Monaten auf wenige Tage
  • Verringerung der Entwicklungszyklen für neue Produkte auf 3 bis 4 Monate
  • Automatisierung der Konfiguration individualisierter Prothesen und Orthesen
  • Signifikante Produktivitätssteigerung der Orthopädietechniker durch Automatisierung

Mecuris Referenz SOLIDWORKS

 

Geschwindigkeit durch Automatisierung

Auf Basis von Forschungsarbeiten, Fachkompetenz, digital vernetztem Denken und Know-how im 3D-Druck hat Mecuris eine webbasierte Lösungsplattform entwickelt, um Orthopädietechnikern zu ermöglichen, individuell auf die Bedürfnisse ihrer Patienten einzugehen. In nur drei Schritten können die Techniker nun über die Mecuris Solution Platform perfekt passende Prothesen erstellen und dabei im Vergleich zu herkömmlichen Konstruktions- und Produktionsprozessen Zeit und Geld sparen.

Durch die Digitalisierung der Anpassungsprozesse, die Automatisierung der Konstruktion und die Nutzung des 3D-Drucks revolutioniert Mecuris die Orthopädietechnik und stellt moderne, trägerspezifische und attraktive Prothesen und Orthesen mit CE-Kennzeichnung bereit. Die Kosten für die individuelle Versorgung sind durch diese Entwicklung vergleichbar mit jenen, die bei konventionell handwerklichen Vorgehensweisen entstehen. Dank dieses Vorgehens steigen nicht nur die Zufriedenheit der Träger mit ihren orthopädischen Hilfsmitteln und deren Akzeptanz, sondern auch die Produktivität der Orthopädietechniker.

Jannis Breuninger, Leiter der Produktentwicklung bei Mecuris, war an dem Forschungsprojekt beteiligt, das die weltweit erste 3D-gedruckte Beinprothese hervorbrachte. Ihm zufolge war der Einsatz einer robusten Entwicklungsumgebung, die nicht nur 3D-Druck unterstützt, sondern auch die Automatisierung der unzähligen Konfigurationskombinationen ermöglicht, entscheidend für diesen Erfolg. Über SOLIDWORKS sagt er: „Ich habe während meiner Arbeit am Fraunhofer IPA mit vielen CAD-Tools gearbeitet. Dabei haben mir die aufgeräumte Benutzeroberfläche und intuitive Bedienung von SOLIDWORKS sehr gut gefallen; beide ermöglichen ein hohes Arbeitstempo.“

Doch als junges Start-up besaß Mecuris nicht die Mittel für den Erwerb der SOLIDWORKS 3D-Konstruktionsumgebung, die Breuninger im Rahmen seiner ersten Forschungsarbeiten verwendet hatte. Glücklicherweise hatte SolidLine mit dem Programm „SOLIDWORKS für Entrepreneure“ die passende Lösung parat. Das Programm stellt eine Kombination aus zehn vergünstigten Lizenzen bereit und eignet sich damit besonders für Unternehmen in der Startphase.

„Ich war froh, dass ich bei Mecuris wieder mit dieser Software arbeiten konnte. Mit SOLIDWORKS können parametrische Modelle erstellt werden. Diese Parameter können extern angesprochen werden. Dadurch haben wir eine automatische Erstellung von individuellen Bauteilen erreicht“, so Breuninger. „Mit SOLIDWORKS konnten wir den Entwicklungsprozess – vom Entwurf bis zur Marktreife – beschleunigen. Seitdem setzen wir bei Konstruktion und Visualisierung unserer Produktlinien standardmäßig auf SOLIDWORKS Premium.“

 

Konfigurationen in Minuten

Mecuris macht sich die parametrische Natur von SOLIDWORKS und die Stärken der SOLIDWORKS Konstruktionskonfigurationen zunutze. Durch die Identifizierung der wichtigsten Parameter bei der Prothesenentwicklung – darunter die der Abmessungen von Füßen und Gliedmaßen, des Patientengewichts und der individuellen Lastbedingungen – konnten die Unternehmensmitarbeiter Konstruktionstabellen erarbeiten, die alle möglichen Parameterkombinationen umfassen. Die Tabellen helfen bei der Automatisierung der Konstruktion. Dadurch entstehen individuelle Modelle in wenigen Minuten statt in Tagen, ihre separate Modellierung ist zudem überflüssig geworden.

„Je mehr Parameter wir hinzufügen, desto mehr Freiheitsgrade erhalten unsere Prothesen“, so Geschäftsführer Manuel Opitz. „Wir arbeiten mit 3D-Druckanbietern zusammen, um die individuellen Prothesen mittels Lasersintern in Polyamid 12 zu fertigen, einem herkömmlichen Thermoplast, der genau die richtigen Materialeigenschaften für diesen Zweck aufweist. Dadurch können wir auf der ganzen Welt Prothesen konfigurieren und fertigen.“

 

 

Zusätzliche Automatisierung mittels SOLIDWORKS API

Das Unternehmen griff außerdem auf die SOLIDWORKS API (Open Source) zurück, um die SOLIDWORKS Konstruktionskonfigurationen mit der Mecuris Solution Platform zu vernetzen, die der Orthopädietechniker intuitiv – ohne Vorkenntnisse in CAD-Programmen oder im 3D-Druck – zur Konfiguration und Bestellung von Prothesen verwendet. „Unsere Software führt zertifizierte Orthopädietechniker durch den Konfigurationsprozess und bezieht dadurch Daten für die Abmessungen und den 3D-Scan“, erklärt Opitz. „Auf diese Weise werden die Techniker in die Konstruktion der Prothese einbezogen, insbesondere was Form und Funktionalität anbelangt.“


„Felix Gundlack, der Leiter unserer Software-Abteilung, hat mithilfe der SOLIDWORKS API ein Transferprotokoll entwickelt, über das unsere Online-Anwendung mit SOLIDWORKS kommuniziert“, ergänzt Breuninger. „Dabei erhalten die Kunden direkt einen Eindruck davon, wie die Prothese aussehen wird. Diese Automatisierung unterscheidet uns von anderen Unternehmen, die viel Zeit auf jede einzelne Bestellung verwenden.“

 

3 Fragen an Jannis Breuninger, Leiter der Produktentwicklung bei Mecuris

 

Welche Vorteile hat Ihr Unternehmen durch die Nutzung von SOLIDWORKS?

Da ist zum einen die hohe Bedienfreundlichkeit der Soft­ware, die es auch „Neulingen“ erlaubt, sich sehr schnell in das Programm einzuarbeiten. Andererseits können wir bei Mecuris dank SOLIDWORKS nun auch die Möglichkeiten von parametrischen Modellen, die sich automatisch unter Eingabe von Werten verändern, voll ausschöpfen. Damit erreichen wir ein neues Level bei der CAD-Konstruktion –wir können individuelle Bauteile automatisch erstellen. Diese Automatisierung sehen wir als einen der drei wich­tigsten Schritte in der Digitalisierung. Die beiden weiteren Schritte der automatischen Aufbereitung der Inputdaten wie 3D-Scans und der automatisierten Qualitätssicherung durch Simulation und Dokumentation haben wir intern entwickelt.

 

Gibt es Einsparungen oder optimierte Prozesse?

Ja, in allen Bereichen: Zeit, Kosten und Arbeitsschritte konnten reduziert werden. Wir arbeiten nun mit optimier­ten und vor allem komplett digitalen Prozessen. Dadurch sparen wir nicht nur Konstruktionszeit; erst so ist uns die schon erwähnte Automatisierung bei der Erstellung von maßgeschneiderten Produkten für unsere Kunden möglich. Außerdem sind digitalisierte Abläufe weniger fehleranfällig als manuelle Prozesse – was gerade in der Medizintechnik ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist.

 

Würden Sie uns weiterempfehlen – wenn ja, warum?

Jederzeit! Mit SolidLine haben wir einen stets lösungs-orientierten und kompetenten Partner gefunden. In der Anfangsphase unseres Start-ups haben uns die Consultants bei SolidLine zum Programm „SOLIDWORKS für Entrepreneure“ geraten und mich bestmöglich bei der Antragstellung unterstützt. Das war genau das Richtige für unser Unternehmen und hat uns geholfen, von Anfang an mit professionellen Tools zu arbeiten. SolidLine hatte immer sehr gute Angebote und hat uns immer optimal unterstützt und beraten. Auch bei technischen Fragen steht uns der Service immer mit Rat und Tat zur Seite.

 

Fazit.

Durch die Digitalisierung der Anpassung, die Automatisierung der Konfigurationen in SOLIDWORKS und die Nutzung von 3D-Drucktechnologien revolutioniert Mecuris die Orthopädietechnik. Dem innovativen Unternehmen aus München gelingt es so, ästhetische, individuelle und funktionale Prothesen und Orthesen in einem Bruchteil der Zeit zu geringeren Kosten als bisher anzubieten. Breuninger ergänzt: „Mit SolidLine haben wir einen zuverlässigen Partner. Die Beratung und technische Unterstützung war jederzeit schnell und professionell.“

 

 

 

Erfahren Sie mehr über die von Mecuris eingesetzten Lösungen:

Mehr zu SOLIDWORKS CAD finden Sie hier.

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